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Palast der Könige von Mallorca Version Allemande
Ein königlicher palast des mittelalters am mittelmeer Der Palast ist im letzen Viertel des 13.Jh.s durch König Jakob II. von Mallorca, der sich in Perpignan einrichtet (1276), erbaut. Umgeben von Gärten, erhebt er sich auf einem Hügel, im Süden der Stadt. Nach 35 Jahren Arbeit, wird die Baustelle durch die Einweihung der Kapellen (1309) beendet. Am 21.August 1262, vermacht Jakob, der I., der Eroberer, König von Aragonien, seinem Erstgeborenen Peter, Aragonien, Valencia und Katalonien. Er eignet Jakob II., seinem Zweitgeborenen, das Königreich von Mallorca (Balearen), die Grafschaften des Roussillon und der Cerdagne und die Lehnsherrschaft von Montpellier zu. Die „Nutzungen von Barcelona“ bleiben beiden Königreichen beibehalten. Angefochten durch die Könige von Aragonien, die sofort die Balearen in Beschlag nehmen, erfährt das neue Königreich schwierige Anfänge. Es entwickelt sich dann schnell unter den Königen Jakob II. (1276 - 1311) und Sanche (1311 - 1324). Die Städte, besonders Perpignan, erleben einen bemerkenswerten Aufschwung. Es gibt immer mehr große Baustellen: Paläste, Kirchen, Klöster. Die Herrscher bevorzugen die Industrie und den Handel. Dutzende von Schiffen durchkreuzen das Mittelmeer und legen in Mallorca und Collioure an. Das Königreich erreicht seinen Höhepunkt, während der Regentschaft von Philipp von Mallorca (1324 - 1329) und unter Jakob III. (1329 - 1349). Die Entwicklung der Tuchindustrie des Roussillon symbolisiert die Dynamik
von Mallorca. Im 14.Jh. prosperieren die Tuchhändler,
während sie im 13.Jh. in Prats de Mollo und Perpignan, der Marktstadt,
in der Tuchwaren der Flamen und des Languedoc vertrieben
werden, kaum vertreten waren. Durch ihr Handelsgeschick und fachmännisches
Können, setzen sich die katalanischen Weber und
Fertigsteller, nach 25 Jahren, in Valence, Mallorca und Sizilien durch. Am 9.Mai 1462 (Abkommen von Bayonne) bekommt der König Johann II. aus Aragonien, konfrontiert mit der Feindseligkeit der Katalanen, die Unterstützung des französischen Königs, Ludwig XI.; und gibt ihm dafür die Erträge des Roussillons und der Cerdagne, Gebiete, die kurz darauf von den Franzosen besetzt werden. 30 Jahre lang, folgen besonders in Perpignan, das 1463, 1473 und 1474 belagert ist, viele Komplotte und Aufstände. Um freie Hand für Italien zu haben, gibt Karl VIII, die zwei Grafschaften 1493 zurück. Durch die französisch-spanischen Kriege wird der Palast zum Herzen der Verteidigungsanlage von Perpignan, welches eine Grenzriegelstellung innehat. Man spricht daraufhin von einer Zitadelle. Karl V. und Philipp II. von Spanien fassen sie zwischen 1538 und 1587 mit kolossalen Umwallungen aus roten Ziegelsteinen ein. Nach der französischen Annektierung (Pyrenäenvertrag – 1659), verstärkt Vauban das Verteidigungssystem, indem er auf der Innen- und Außenseite des Walls von Philip II. Festungswerke anfügt. Nach fünf Jahrhunderten Militärverwaltung, öffnet sich der Palast seit dem 2.Weltkrieg den Besuchern. Architektonisches Bei dem „Palais des Rois de Majorque” handelt es sich um eine Palastfestung im gotischen Stil. Sein Grundriss gliedert sich um drei Höfe (seitlich, ca. 60 m). Die ersten Baumeister sind Ramon Pau und vor allem Pons Descoyl; sehr aktiv in Perpignan und auf den Balearen. Man findet hier den „großen Saal“, Mittelpunkt der politischen Macht, die Kapelle und die königliche Residenz wieder. Die erhöhte Position der Kapelle, inmitten der königlichen Gemächer, gegenüber dem Thronsaal, zeigt das Vorherrschen des Kirchlichen über das Weltliche. Der Grundriss des Palastes ist stark beeinflusst durch Modelle in Mallorca, der, der Kapelle ähnelt dem, der etwas älteren „Sainte Chapelle von Paris“. Seine, mit Rollkieseln und Ziegelsteinen, erbauten und durch Mörtel verbundenen Mauern, waren Kalk verputzt und getüncht. Besichtigungsplan
Contact et renseignements Palais des Rois de Majorque Horaires d'ouverture
Ausführung: JP Alazet, J. Castanayer, D. Jaubert. In Zusammenarbeit mit A. Catafau.
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